Vor 200 Jahren wohnte in Philippsheim noch niemand. Wo heute üppige Felder und fruchtbare Obstbäume sind, standen früher Dornen und wildes Gestrüpp.

Ein steiniger Weg führte durch das Tal von Dudeldorf nach Speicher. Einige Überreste davon werden heute noch begangen; (Es sind dies der Schulweg und der Pfad durch den Layberg). Da kam ein armer Mann nach hier mit Namen Philipp Probst. Er baute sich eine kleine Holzhütte an die Kyll und betrieb die Fischerei, die sehr ergiebig war. Seine Beute setzte er in den benachbarten Dörfern Speicher und Dudeldorf ab. Bei dieser Gelegenheit kam es oft vor, daß er einen über den Durst trank und abends spät sitzen blieb. Die Dudeldorfer spotteten ihn aus und riefen ihm zu: "Philipp, geh heim!" Aus diesen Worten soll der Name Philippsheim entstanden sein.

©  Hans Theis, Neuerburg